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Wissenswertes

Angst vor dem Zahnarzt

Viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt. Etwa jeder Zehnte fürchtet sich so sehr vor dem Zahnarzt, dass er ihn auch bei Schmerzen meidet – oft mit schweren gesundheitlichen Folgen. Zahnarztangst ist weit verbreitet und hat viele Namen: Zahnarztangst, Zahnarztphobie, Zahnbehandlungsangst, Dentalphobie, Dentophobie oder Odontophobie.

Es gibt viele verschiedene Angstursachen. Vielleicht haben Sie als Kind einmal eine schlechte Erfahrung mit einem Zahnarzt gemacht oder sie mussten sich schon einmal einer schmerzhaften Behandlung unterziehen. Auch die Ungewissheit, ob es während der Behandlung zu Schmerzen kommen könnte, kann zu einer Erwartungsangst führen und dem Patienten die Zahnbehandlung erschweren.

Es gibt verschiedene Tricks um das Angstgefühl zu mindern.

So kann zum Beispiel Yoga, autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung helfen sich selbst auszutricksen. Genauso können Tees aus Baldrianwurzel, Lavendelblüten, Hopfenzapfen oder Passionsblumenkraut beruhigend wirken. Sie sollten aber vor der Behandlung mit Ihrem Arzt besprechen was Sie trinken können.

Auch Ihr Arzt kann Ihnen helfen.

So bieten einige Ärzte mit Zusatzausbildung Hypnose an, genauso gibt es verschiedenen Entspannungstechniken um den Patienten abzulenken. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel während der Behandlung über Kopfhörer eine Phantasiereise zu unternehmen oder Musik zu hören.

Wenn alle Möglichkeiten nicht helfen sollten ist der letzte Schritt eine Behandlung unter Vollnarkose. Dabei wird der Zahnarzt von einem professionellen Anästhesisten unterstürzt. So kommen Sie im Schlaf zu gesunden und schönen Zähnen. Die Behandlung unter Narkose ist nicht nur für Angstpatienten, sondern auch für langwierige und schmerzhafte Behandlungen möglich.

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